Terrarium groß

Eigentlich hätten wir es, bei unserer Leidenschaft für Schildkröten, wissen müssen, dass das Terrarium für die Köhlerschildkröten (Chelonoides carbonaria) schneller zu klein wird, als uns lieb ist. Denn zu den anfangs zwei Cherryheads sind erst eine, dann zwei dazu gekommen. Und als wir die Gruppe um eine weitere Schildkröte, die auch noch etwas größer ist, erweitert haben, war klar, dass die Größe des Terrariums nicht mehr ausreichend ist. Schließlich sind Köhlerschildkröten ziemlich lauffreudig und wir wollten sie in ihrem Bewegungsdrang nicht einschränken.

 Also stand fest: Ein neues Terrarium muss her! 

Das war noch der leichteste Schritt. Auch das „Wo“ war schnell geklärt. Mit dem „Wie“ war es schon etwas schwieriger. Also haben wir das Internet nach Anregungen durchforstet und sind auf der Seite geochelone.de fündig geworden. Nachbauen ist erwünscht; also haben wir einige Ideen übernommen und für unsere Bedürfnisse abgewandelt.

Zuerst einmal haben wir Platz geschaffen für den zukünftigen Standort des Terrariums. Auch ein Kabel für die Beleuchtung haben wir gelegt.

Die Unterkonstruktion steht. Für diese haben wir KVH-Kantholz 8 * 10 cm verwendet. Um später ein wenig Bodenfreiheit zu erhalten, haben wir Möbelfüße darunter geschraubt.

Diese Winkelbleche geben der ganzen Konstruktion den nötigen Halt.

Und damit wurde der Rahmen auch an der Wand befestigt. Das Gewicht wird enorm werden. Schließlich hat das Terrarium eine Größe von 4,15 * 1,25 m.

An die Balken haben wir Verteiler-Dosen befestigt. Diese sind später nicht mehr sichtbar, wenn die Bodenplatte des Terrariums darauf liegt. So vermeiden wir aber einen späteren „Kabelsalat“.

Auch bei diesem Terrarium haben wir uns wieder für OSB-Platten entschieden. Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht und finden die Platten optisch sehr ansprechend.

Rück- und Seitenwände sind verschraubt. Jetzt sieht es noch gewaltiger aus.

Für die spätere Licht- und Wärmeversorgung haben wir auf den Stirnseiten je drei Steckdosen montiert.

Für eine weitere Steckdosenleiste liegt das Kabel schon da.

Die Trennwand mit den Steckdosen ist verschraubt. Somit haben wir zwei Terrarien erhalten. Die Trennwand können wir später entfernen, wenn das Terrarium für die Köhlerschildkröten zu klein werden sollte.

In die Bodenplatte gebohrte Löcher für eine bessere Wärmeleitung.

Der Heizkörper hat seinen Platz unter dem Terrarium bekommen. Das macht jetzt auch den Sinn der in die Bodenplatte gebohrten Löcher deutlich.

Die ersten Fliesen sind geklebt. –

– Und fertig. Nun muss nur noch verfugt werden.

Das Terrarium ist verfugt.

Und die Erde wird eingebracht.

Das Terrarium ist fertig eingerichtet. Jetzt kann der Umzug erfolgen.

Auch die Köhlerschildkröten können ihr neues Domizil bald beziehen. In beiden Terrarien haben wir Pflanzen eingebracht, um die Luftfeuchtigkeit besser halten zu können. Große Terrarien bieten den Vorteil, dass man sie schön gestalten kann. Außerdem haben wir den Fogger aus dem alten Terrarium durch eine Beregnungsanlage ersetzt.

Eine große Fläche haben wir mit Moos ausgelegt.

Im Laufe der Nutzungszeit haben wir auch verschiedene Bodenuntergründe verwendet. Am wenigsten gehalten hat sich dabei der Rollrasen. Diesen haben die Köhlerschildkröten innerhalb kurzer Zeit platt gewalzt.